IMR UG - Ihr Fachmann für Fenster und Haustüren in Grevenbroich
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Richtig lüften

In früheren Jahren waren Fenster so undicht beschaffen, dass es immer zu einem natürlichen Luftaustausch und einem Entfeuchten der Wohnräume kam und ein angenehmes Wohnklima entstand. Bei alten Fenstern findet dieser Luftaustausch u.a. ungewollt durch undichte Fugen statt. Um Heizkosten, Zugerscheinungen und Lärmbelästigungen zu senken, wurden Fenster konstruiert, die den neuen Bedingungen Rechnung tragen.

Laut Wärmeschutzverordnung gilt: „Die sonstigen Fugen in den wärmeübertragenden Umfassungsflächen müssen entsprechend dem Stand der Technik dauerhaft luftundurchlässig abgedichtet sein“; somit wurde die Fugendurchlässigkeit durch Verordnungen begrenzt.


Die charakteristische Größe für die Fugendurchlässigkeit des Fensters ist der Fugendurchlass-Koeffizient, a-Wert (DIN 18 055). Moderne Fenster verfügen über einen kleineren a-Wert als 1,0. Diese modernen Fenster sind sowohl in sich als auch zum Baukörper hin so dicht, dass kein natürlicher Luftaustausch stattfinden kann. Ungenügende Lüftung beeinträchtigt das Wohlbefinden. Hohe Luftfeuchtigkeit, die nicht rechtzeitig fortgelüftet wird, kann Bauschäden hervorrufen. Die hieraus resultierende mögliche Überfeuchtung (Schimmelpilzbildung) und deren unangenehme Nachwirkungen lassen sich ganz einfach verhindern. Die Aufgabe der Lüftung besteht demnach darin, das Wohlbefinden sicherzustellen und Gefahren für Menschen und Gebäude zu verhindern. Die hohe Dichtigkeit der Fenster erfordert ein gezieltes und bedarfsgerechtes Lüftungsverhalten. Andererseits ist die Erneuerung der Raumluft in der Heizperiode mit (Wärme-) Energieverlust verbunden. Diese Verluste werden umso bedeutender, je besser die Wärmedämmung der Gebäudeaußenfläche ist.

Bei der nach modernen Baurichtlinien herzustellenden luftdichten Gebäudehülle ist der neuerdings vorgeschriebene Luftwechsel (DIN 1946-6) über „Undichtigkeiten“ oder „Bedarfslüftung“ meist nicht mehr zu erreichen, weswegen bei Neubauten, unter Umständen aber auch bei Altbauten mit Ersatz alter Fenster, ein spezielles Lüftungskonzept erstellt werden muss. Ob die von uns angebotenen Optionen ausreichend sind und zur persönlichen Lebensplanung (z.B. Dauer beruflich oder privat bedingter Abwesenheit) passen, muss ggf. mit entsprechenden Heiz-Lüftungs-Experten erörtert werden. Wir bieten zwei unterschiedliche Lüftungsvarianten an, die ausschließlich auf Luftdruckdifferenz  basieren und somit keine kontrollierte Lüftung ermöglichen:

  1. Änderung des Fensterbeschlages: Einbau der Beschlagsvariante Aktiv Pilot Comfort.
  2. Ergänzung im Rahmen des Fensters: Zwischen zwei Rahmen und Flügel erfolgt der Einbau des Lüfterelementes Aeromat mini.
     


Grundsätzlich wird zum „Bedarfslüften“ empfohlen:

  • Morgens alle Räume 10-15 Min. (vor allem auch das Schlafzimmer) lüften.
  • im Laufe des Tages noch drei- bis viermal (je nach Feuchtigkeitsanfall) lüften.
  • die Fenster nicht kippen, sondern ganz weit öffnen; diese Stoßlüftung garantiert einen intensiven Luftaustausch in kürzester Zeit.
  • während des Lüftens die Heizung abdrehen.
  • die Raumtemperatur nicht unter +15°C absinken lassen, damit die Raumluft genügend Feuchtigkeit aufnehmen kann.

Wer für den erforderlichen Luftaustausch sorgt, kann mit den modernen Fenstern Heizkosten sparen und ein gesundes Raumklima erhalten. Schnell und effektiv ist die Querlüftung gegenüberliegender Fenster, da ein offenes Fenster allein manchmal nicht ausreicht.

Deshalb empfehlen wir:

  • energiesparend lüften (siehe „Bedarfslüften“).
  • Hindernisse für den Luftstrom entfernen: Möbel ein paar Zentimeter von der Wand aufstellen; Gardinen nicht direkt vor der Heizung hängen, sie sollten nur bis zur Fensterbank reichen.
  • Türen zu weniger beheizten Räumen geschlossen halten.
  • Beim Auftreten zusätzlicher Feuchtigkeit durch Kochen, Baden, Duschen etc. häufiger lüften, dies gilt vor allem auch im Schlafzimmer.
  • im Winter lieber mehrmals täglich die Fenster kurzzeitig ganz öffnen, als stundenlang die Fenster gekippt zu halten. Das spart eine Menge Energie.
  • Feuchte Raumluft immer nach außen ableiten; niemals in andere Räume.
  • Heizen und regelmäßiges Lüften ist Voraussetzung für ein gesundes Raumklima. Ein beschlagenes Fenster ist das beste Zeichen, dass gelüftet werden muss. Trockene und sauerstoffreiche Luft erwärmt sich schneller, die Beheizung funktioniert nun besser und Sie erhalten eine behagliche Wärme und Atmosphäre.

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