IMR UG - Ihr Fachmann für Fenster und Haustüren in Grevenbroich
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Fensterverglasung

Eine wichtige Frage, die sich Verbraucher vor dem Fensterkauf stellen,  Zweifach- oder Dreifach Verglasung? Hier finden Sie Kriterien und Eigenschaften von zweifach- und dreifach Verglasung - sowie weitere Informationen unterschiedlicher Verglasungsarten!

Zweifach- oder Dreifach-Verglasung

Eine dreifach-Verglasung ist etwas teurer in der Anschaffung - rentiert sich aber sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch!

Durch den niedrigeren U-Wert einer dreifach-Verglasung ist der Energieaufwand geringer als bei einem zweifach-Glas, und es werden dauerhaft Energiekosten eingespart.

Fensterrahmen aus Holz und Holz-Aluminium verfügen über eine sehr gute Wärmedämmung, so dass eine zweifach-Verglasung schon ausreichend sein kann. Kunststoff- und Aluminiumrahmen dagegen sind schlechter wärmegedämmt, wodurch sich eine dreifach-Verglasung empfiehlt.

U-Wert & G-Wert

Zwei wesentlichen Entscheidungsmerkmale für die Auswahl einer Fensterverglasung sind der U-Wert und der G-Wert des Fensters.

Der U-Wert ermittelt den Wärmedurchgangskoeffizienten eines Fensters. Je geringer dieser ausfällt, umso weniger kostbare Wärme kann von innen nach aussen entweichen.

Der G-Wert bestimmt den Energiedurchlassgrad eines Fensters in Prozent. Hierbei handelt es sich um die Wärme, die von aussen nach innen gelangt, und damit gleichzeitig zur Erwärmung der Räumlichkeiten beiträgt.

Die Energieeffizienz

Die zweifach-Verglasung weist einen U-Wert von 1,1 W(m2K) auf. Bei der dreifach-Verglasung fällt der U-Wert mit 0,6 W(m2K) deutlich geringer aus.

Der G-Wert einer zweifach-Verglasung beträgt ca. 0,63, also 63 Prozent und ist zu 80 Prozent lichtdurchlässig. Eine dreifach-Verglasung verfügt über einen G-Wert von ca. 0,51, also 51 Prozent und der Lichtdurchlass liegt bei 72 Prozent.

Was ist zusätzlich zu beachten - die Fassadendämmung

Es ist wichtig, ein Gebäude nicht nur äußerlich aufeinander abzustimmen, sondern auch den Kern des Hauses! Entscheiden Sie sich für eine dreifach-Verglasung Ihrer Fenster, sollte Ihre Gebäudefassade über eine entsprechende Dämmung verfügen. Ansonsten entsteht im schlimmsten Fall - Schimmelbildung!

Das liegt daran, das der kälteste Punkt am Gebäude die Fensterverglasung sein sollte. Sind die Fenster besser gedämmt als das Gebäude, verlagert sich die Kälte ins Mauerwerk. Dies kann zu Tauwasser in den Wänden führen, und damit fatale Schäden anrichten.

Es kann demnach je nach Fassadendämmung sinnvoller sein, eine zweifach-Verglasung dem dreifach-Glas vorzuziehen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, bei einer Fenstersanierung, die Dämmung der Fassade anzupassen.

Wir beraten Sie gerne über mögliche Bau- und Sanierungsmaßnahmen, und die Förderung durch die KfW.

Wärmeschutz-Verglasung

Eine Wärmeschutzverglasung wird mit einer zweifach- oder dreifach Verglasung aus Floatglas hergestellt.

Klarglas - Floatglas genannt

Als Floatglas oder Klarglas wird ein klares Glas mit einem Grünschimmer bezeichnet. Dabei handelt es sich um ein hochwertiges Flachglas, welches durch das sogenannte Floatglasverfahren gewonnen wird. Als Rohstoffe für Floatglas finden Quarzsand, Dolomit, Kalk und Soda ihre Verwendung. Nach dem Schmelzprozess im Ofen wird das Glas in ein flüssiges Metallbad gebracht und anschließend im Kühlofen abgekühlt. Bezeichnend für Floatglas ist die grüne Einfärbung des Glases, die deutlich an der geschliffenen Glaskante zu erkennen ist. Dieses Klarglas ist nur zum Teil eingefärbt, und die Intensität der Färbung lässt sich ausschließlich durch die Stärke der Glasscheibe bestimmen. Vollständig durchgefärbte Glasscheiben tragen die Bezeichnungen Float grün, Float grau oder Float bronze. Diese Kennzeichnungen können aber je nach Hersteller variieren.

Abbildungen oben von links nach rechts:
Floatglas - Klarglas,  Klarglas grau - durchgefärbt, Klarglas bronzefarben - durchgefärbt

 

Der Randverbund

Der Randverbund ist ein Abstandhalter zwischen den Glasscheiben der Verglasung. Dieser versiegelt den mit Edelgas gefüllten Zwischenraum der Scheiben. Somit entsteht kein Gasverlust, und der Innenraum der Verglasung wird gegen Feuchtigkeit von außen geschützt. Der wärmeverlustfreie Randverbund kann aus Edelmetall, einer Kunststoff-Metallverbindung oder aus Silikonschaum bestehen. Als Material für einen Randverbund ist Silikon am flexibelsten und wirkt am stärksten dem Wärmeverlust der Verglasung entgegen.

Energieeffizienz von Wärmeschutzfenstern

Bei der Verwendung von Wärmeschutzfenstern werden im Winter Heizkosten eingespart, da sie die Sonneneinstrahlung nutzen, und den Raum zusätzlich heizen.

Wichtig ist, dass die Fenster nicht besser gedämmt sind, als das umliegende Mauerwerk. Sonst kann in der Gebäudefassade Kondenswasser entstehen.  - und das führt im schlimmsten Fall zu Schimmelbildung.

Einfach-Verglasung

Fenster mit einer Einfach-Verglasung sind noch vielfach in Altbauten und Denkmal-geschützten Gebäuden zu finden. Durch den enorm hohen Energieverlust, ist sie heute im modernen Hausbau, sowie der Altbausanierung nicht mehr zulässig.

Besonders in den Wintermonaten neigen Fenster mit einfach-Glas zu Kondenswasserbildung und können darauf hin vereisen.

Es lohnt sich demnach, bei Bauten mit einer Einfach-Verglasung eine Fenstersanierung in Erwägung zu ziehen. Sollten die Fensterrahmen sich noch in einem adäquaten Zustand befinden, könnte ein Austausch der Verglasung schon ausreichend sein.

Dämmung & Schutz einer Einfach-Verglasung

Die Wärmedämmung mit einer Einfachverglasung entspricht nicht den heutigen Anforderungen. Sie weist einen U-Wert von ungefähr 5,0 W/m2K auf, und liegt damit weit über den von der Energieeinsparverordnung(EnEv) geforderten U-Werten bei Fensterelementen.

Neben der unzureichenden Wärmedämmung einer Einfach-Verglasung sind auch der Schallschutz und die Sicherheit bei diesen Fensterelementen nicht gegeben.

Schallschutz-Verglasung

Wie gut ein Gebäude vor Außengeräuschen schützt, ist meistenteils an die Verglasung des Fensters gebunden. Eine Schallschutz-Verglasung sorgt wegen der angenehmen Stille für eine wohltuende Wohnatmosphäre, und dank der guten Isolierung auch für eine positive Energiebilanz.

Folgendes ist bei einer Schallschutzverglasung zu beachten:

  • Eine zu hohe Schalldämmung der Schallschutz-Verglasung kann auch negative Wirkungen erzielen, da es zu einem Gefühl der Isolation führen kann. Es ist wichtig, eine gesunde Balance zwischen einer natürlichen Geräuschkulisse und Lärmbelästigung zu finden.
  • Durch die gute Isolierung der Schallschutz-Verglasung ist eine regelmäßige Luftzirkulation durch Stoßlüften wichtig. Damit wird nicht nur für ein angenehmes Raumklima gesorgt, sondern auch Schimmelbildung vorgebeugt. Für Räumlichkeiten mit Kamin sind zusätzliche Lüftungseinrichtungen zu empfehlen.
  • Neben einer Fensterverglasung nehmen auch andere Bauelemente Einfluss auf die Schallübertragung, wie das Fensterprofil, die Rollläden, und das Mauerwerk. Diese Aspekte müssen unbedingt mit in dem Bauvorhaben einbezogen werden.

Sicherheits-Verglasung

Bei einer Sicherheitsverglasung gibt es zwei Verglasungsarten - das Einscheiben-Sicherheitsglas, und das Verbund-Sicherheitsglas.

  • Eine Einscheiben-Sicherheitsverglasung kommt für die passive Sicherheit zum Einsatz, bei der Verletzungen durch Glasbruch vorgebeugt werden können.
  • Eine Verbundsicherheits-Verglasung findet seine Anwendung für die aktive- und konstruktive Sicherheit.

Diese Sicherheitsverglasung soll zum einen Fremdeinwirkung standhalten, zum anderen dient sie als Brücke für mehr Stabilität und Sicherheit.

Eine technische Erweiterung bildet das Alarmglas.

Es gibt verschiedene Bedürfnisse und Anforderungen, die an Sicherheit gestellt werden.

Bei einer Sicherheitsverglasung wird in drei Bereichen unterschieden:

  • Passive Sicherheit
    Diese Verglasungsart soll Verletzungen durch Glasbruch vorbeugen. Sie findet in Duschkabinen und als Glastür im Innenbereich Verwendung.

  • Aktive Sicherheit
    Mit dieser Verglasung soll das Eindringen von außen verhindert werden.

Diese Sicherheitsverglasung gewährleistet:
- Einbruchssicherheit
- Durchbruch/Schusssicherheit
- Sprenghemmung / Brandschutz

  • Konstruktive Sicherheit
    Dieses Glas verfügt über eine sehr hohe Sicherheit und Stabilität. Zu den Einsatzbereichen dieser Sicherheitsverglasung zählen, Boden- und Deckenelemente, Treppen und Brücken.

Sichtschutz-Verglasung

Eine Sichtschutz-Verglasung ermöglicht mehr Privatsphäre, ob im Badezimmer, im Büro, oder in Arztpraxen. Im folgenden bekommen Sie einen Einblick über verschiedene Varianten der Sichtschutz-Verglasung:

Ornamentglas - auch Strukturglas genannt -

Mastercarre

Das Glas Mastercarre ist ein Strukturglas oder auch Ornamentglas genannt. Es ist ein einseitig strukturiertes Klarglas, mit der Basis eines Floatglases. Die grüne Nuance des Glases wird durch die in die Glasschicht gepressten Ornamente sichtbarer. Dieses abgestimmte Muster ist in der für Mastercarre typischen Struktur angeordnet, und gibt dem Ausdrucksstarken Glas damit seinen tragenden Namen. Vorzugsweise findet das Mastercarre Glas in gewerblich genutzten Räumlichkeiten seine Verwendung. Jedoch immer häufiger, ist es auch als stillvolle Raumteilung im privaten Bereich anzutreffen.


Bild oben zeigt: Mastercarre

Chinchilla-weiss

Wie es der Name bereits erahnen lässt, orientiert sich dieses Ornamentglas an der Struktur eines Chinchilla-Felles. Dieses natürliche Design verleiht dem Glas ein ganz besonderes Flair. Auch hier bildet Floatglas die Basis für das Designglas. Durch die feine Struktur ist der Grünschimmer des Glases an den Kanten deutlicher zu sehen. Das fein gemusterte Glas bietet allerdings nur einen geringen Sichtschutz. Daher sollte in Sanitärbereichen darauf geachtet werden, dass zwischen Glaselement und Nutzer im Raum mindestens ein halber Meter Abstand besteht. Nur so ist ein entsprechender Sichtschutz durch das Designglas Chinchilla-weiss möglich. Zudem sollte die Lichtquelle im dahinter liegenden Raum nicht zu stark sein, da die Umrisse durch starken Lichteinfall eindeutiger zu erkennen sind.


Bild oben zeigt: Chinchilla-weiss

Satinatoglas - Floatglas satiniert - auch Milchglas genannt

Satiniertes Glas wird aus Floatglas hergestellt, wobei eine Seite der Glasscheibe geätzt wird, und so eine vollflächig säuremattierte Glasseite entsteht. Dadurch wird das Glas licht- und blickundurchlässig. Bei einem Satinato Glas lässt sich ausschließlich eine ganzflächige Mattierung durchführen. Durch die Sandstrahltechnik kann die Seite des Glases individuell mattiert werden.


Bild oben zeigt: Satinato - Floatglas satiniert


Wie auch bei der Sonnenschutz-Verglasung wird bei einer Sichtschutz-Verglasung zunehmend auf Intelligentes Glas gesetzt, dabei lässt sich der Sichtschutz manuell ändern. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Sichtschutz-Verglasung mit Wärme-, Sonnen-, Schall-, oder Sicherheitsschutz zu kombinieren.

Intelligentes Glas

Ein Intelligentes Glas schützt Sie vor neugierigen Blicken, ohne das die Verwendung von Jalousien, oder Vorhängen notwendig ist.

Eine Form ist das elektronisch dimmbare Glas, auch EC-Glas genannt, das ganz einfach mit einem Schalter bedient wird. Dieses Intelligente Glas nutzt die Sonneneinstrahlung im Winter als Heizung, und im Sommer nimmt das EC-Glas die Fähigkeiten eines Sonnenschutzglases ein. Die Möglichkeit das Fensterglas zu dimmen schützt nicht nur vor neugierigen Blicken, sondern dient gleichzeitig auch als Sonnenschutz, ohne den Lichteinfall zu reduziert.

Mit diesen Qualitäten spart das EC-Glas nicht nur Energiekosten, es ist dabei auch umweltfreundlich. Denn durch die verminderte Heizungs- und Klimaanlagenutzung wird weniger CO2 ausgestoßen und natürlich weniger Energie verbraucht.

Das dimmbare Glas

Ein Intelligentes Fenster wird aus drei Floatscheiben gefertigt. Die Floatscheibe, die in den Innenraum zeigt, ist mit einer Wärmedämmschicht versehen. An der Aussenseite des Fensters befindet sich ein Verbundaufbau aus den beiden anderen Scheiben, deren Innenseiten mit dünnen Oxidbeschichtungen ausgestattet sind, die Ionen aufnehmen und abgeben können. Zwischen den Scheiben befindet sich eine lithiumionenleitfähige Polymerfolie. Bei Knopfdruck entsteht eine elektrische Spannung, die den Ionenaustausch aktiviert. Dadurch färbt sich die Glaseinheit blau und verringert die Licht- und Gesamtenergiedurchlässigkeit der Verglasung.

Die Glasfärbung lässt sich individuell nach Bedarf wählen. Dieser Einfärbungsprozess findet lautlos statt, und dauert von der ersten bis zur dunkelsten Stufe bei einem 100x100 cm großen Fenster ca. 12 Minuten.

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